Fork me on GitHub

Logo:Polit-Inserate.at, Wir zahlen, sie werben.

Gesamtausgaben für Inseratschaltungen im System: € 0 (seit Mitte 2010)

Freigabe des Source Codes auf GitHub

Ich bin jetzt an einem Punkt angekommen an dem das Projekt zu groß für mich alleine geworden ist und suche deshalb nach anderen Entwicklern die mir dabei helfen könnten. Nach dem großen Update letzte Woche und ein paar weiteren kleineren Updates in den letzten Tagen ist jetzt ein guter Zeitpunkt den Source Code freizugeben.

Deshalb: An alle Entwickler die Lust haben mir bei dem Projekt zu helfen, können von nun an den Code von GitHub herunterladen.

Das Projekt wurde im Zend Framework (PHP) geschrieben und verwendet das Dojo Toolkit (JavaScript).

Die Installationsbeschreibung befindet sich in der inkludierten README Datei. Falls es Fragen gibt, dann mich einfach kontaktieren.

Hier eine Liste mit Features die mir bis jetzt eingefallen sind, die ganz nett für die Seite sein könnten bzw. eine Verbesserung für manche Bereiche sind:

  • Log-In via Facebook/Twitter
  • AGBs und Datenschutzerklärung überarbeiten
  • Design
  • Original Bilder auf ein CDN legen
  • Verlauf der Inserate nach Parteien/Medien/Regionen sortieren
  • Kalender mit Tagen von eingetragenen oder fehlenden Inseraten

Ein guter Startpunkt ist außerdem die TODO-Datei im docs-Ordner, aber natürlich ist jede gute Idee willkommen, da ich nie an alle Möglichkeiten denken dann.

Dann also …
Happy Hacking!

Korrekturvorschlag von Inseraten und weitere Updates

Es gibt ein paar weitere Updates auf der Webseite. Die wichtigste Änderung ist die Möglichkeit der Korrektur von bereits zugeordneten Inseraten. Damit wird eine Email mit dem Korrekturvorschlag an den Admin gesendet, welcher die Änderung dann entsprechend durchführen kann. Weiters kann jetzt bei der Eingabe des Formats von Inseraten auch die Kategorie Titelblatt ausgewählt werden.

Hier eine Liste über alle Änderungen:

  • Korrekturvorschlag von Inseraten mit Emailversand an Admin (wenn eingelogged)
  • Beschreibung wie ein Foto aufgenommen werden soll
  • Auswahl der Kategorie Titelblatt bei der Eingabe von Formaten
  • Aufzeichnung von User und Timestamp bei Einträgen in den Tarifen
  • Twitterclient im Layout
Screenshot Polit-Inserate.at
Screenshot Polit-Inserate.at

Projekt Polit-Inserate.at am CreateCamp

Vor zwei Wochen fand das CreateCamp in Klagenfurt statt, wo ich mit dem Projekt Polit-Inserate.at vertreten war. Gleich vorneweg, es wird Apps für das iPhone und für Android Handys geben. Doch davor noch zu ein paar weiteren Neuerungen.

Screenshot Polit-Inserate.at

Da die Seite einer Überarbeitung bedurfte, hatte ich mich schon Wochen davor daran gemacht diese endlich umzusetzen. Die wichtigste Änderung ist die Verwaltung der Tarife, die jetzt über die Höhe und der Spaltenanzahl definiert werden. Dies hat den Vorteil, dass jetzt fast alle Formate der Inserate in den Printmedien abgedeckt werden können. Davor konnten nur bestimmte Formate ausgewählt werden, was zu einem erhöhten Aufwand in der Tarifverwaltung führte. Der Umbau ist noch nicht vollständig, da beispielsweise bei der Eingabe die Titelseite noch nicht auswählbar ist, dies sollte aber in nächster Zeit hinzugefügt werden.

Hier die Liste der wichtigsten neuen Features und Änderungen:

  • Designänderungen (Usability)
  • Social Media Inhalte hinzugefügt (Facebook, Twitter, Feedback Button)
  • Sichtbarkeit von Politikern anwählbar
  • Kategorie verschiedener Formate von Printmedien (z.B. Tageszeitung, Magazin)
  • Titelblatt ist definierbar
  • Angabe der Dimension der Tarifvorlagen in mm
  • Download der Daten via CSV (funktioniert wieder)
  • Spezielle Darstellung für Mobiltelefone
FlowChart App

Was mich ganz besonders freut, ist, dass es in Zukunft Smartphone Apps geben wird und damit das hinzufügen von neuen Inseraten erheblich erleichtert wird. Auf dem CreateCamp erstellten Bruno Hautzenberger (Android) und Martin Gratzer (iPhone) die entsprechenden Apps dazu. Ein Flowchart wurde gleich zu beginn erstellt und die Apps danach umgesetzt.

Außerdem half mir Clemens Schuster bei der Usability, die auch einer dringenden Überarbeitung bedurfte.

Auch zu erwähnen ist, dass es einen Artikel über das CreateCamp im Wiener Online gab, wo unter anderem auch auf Polit-Inserate.at hingewiesen wurde.

Steuergeld für Inserate

Was passiert mit dem Steuergeld? Das ist immer die große Frage für den Bürger. Bezahlen wir damit das Gesundheitssystem, die Bildungseinrichtungen, das Bundesheer oder wie sich manche beklagen, die Asylanten? Das ist der Hauptgesprächsstoff, wenn es um Politik geht. Aber gibt es da nicht ein noch tiefer liegendes Grundübel? Werden wir als Staatsbürger selbst mit diesem Steuergeld manipuliert und damit von der Politik in eine Richtung gelenkt, wie es den Machthabern recht ist?

Vermutlich eine starke Behauptung, jedoch gehe ich davon aus, dass ich damit nicht so weit von der Realität entfernt liege. In Wien und der Steiermark sind wir wieder mitten im Wahlkampf. Überall stehen Wahlplakate, es gibt eine Menge Werbegeschenke und mit Zusendungen wird auch nicht gegeizt. Und wer zahlt das alles? Natürlich der Steuerzahler und damit wir. Jetzt könnte man fragen, warum sollen die Parteien keine Werbung machen dürfen? Das dürfen sie auch, denn wie sollte man von einem Parteiprogramm erfahren oder was die Stoßrichtung von den einzelnen Parteien ist. Abgesehen davon, dass die Aussagen der Wahlplakate im Normalfall nichtssagend sind und mit den besten NLP-Practices arbeiten, um so viele Wähler wie möglich zu erreichen, sollten bestimmte Unterscheidungsmerkmale trotzdem sichtbar sein.

Ok, Werbung ist notwendig und dafür bekommen die Parteien auch Geld. Nun würde man denken, dass es ausreicht. Tut es aber nicht, zumindest nach der Meinung von den regierenden Parteien. Denn es wird auch mit Regierungsgeld, im speziellen das der Ministerien oder Landesräte, genauso fleißig Werbung für die jeweils verantwortliche Personen bezahlt. Eine Abbildung eines Landeshauptmannes, eines Bürgermeisters oder eines Ministers, wo jeder genau weiß zu welcher Partei er oder sie gehört, erscheint in den Printmedien. Also indirekte Parteienwerbung (für mehr Infos siehe http://www.k2020.at).

Dafür dient nun diese Seite. Es soll dokumentiert werden, wer für die Inserate in den Printmedien bezahlt. Wenn es auch andere gibt wie mich, die finden, dass diese Vorgangsweise nicht in Ordnung ist, dann gibt es hier nun die Möglichkeit mitzuhelfen und aufzuzeigen wie die Verwendung der Steuergelder tatsächlich aussieht. Eventuell kann man etwas bewegen.